Sie sind hier: Energieausweis - Grundlagen der EnEV  
 ENERGIEAUSWEIS
- Bedarfsorientierter Energieausweis
- Verbrauchsorientierter Energieausweis
- Wer braucht einen Energieausweis
- Wer darf einen Energieausweis ausstellen
- Gültigkeit des Energieausweises
- Kosten des Energieausweises
- Regelungender EnEV
- Grundlagen der EnEV
- Geltungsbereich der EnEV
- Berechnungsverfahren nach EnEV
- Primärenergiebedarf
- Endenergiebedarf
- Heizwärmebedarf
- Trinkwasserwärmebedarf
- Bedarfsausweispflicht
- EnEV 2007
- EnEV 2009
- Energieausweis Muster
- Angebot verbrauchsorientierter Energieausweis
- Angebot bedarfsorientierter Energieausweis

GRUNDLAGEN
 


Durch die Zusammenführung von Heizungsanlagenverordnung und Wärmeschutzverordnung zu einer gemeinsamen Verordnung wurde der bisherige Bilanzierungsrahmen gleich in zweifacher Hinsicht erweitert. Zum einen werden mit der Einbeziehung der Anlagentechnik in die Energiebilanz auch die bei der Erzeugung, Verteilung, Speicherung und Übergabe der Wärme entstehenden Verluste berücksichtigt. Dadurch ist nicht mehr die dem Raum zur Verfügung gestellte Nutzenergie, sondern die an der Gebäudegrenze übergebene Endenergie ausschlaggebend. Zum anderen wird dieser Energiebedarf primärenergetisch bewertet, indem die durch Gewinnung, Umwandlung und Transport des jeweiligen Energieträgers entstehenden Verluste mittels eines Primärenergiefaktors in der Energiebilanz des Gebäudes Beachtung finden. Dieser erweiterte Rahmen ermöglicht es, in der Gesamtbilanz eines Gebäudes den Faktor Anlagentechnik und den Faktor baulichen Wärmeschutz in gewissem Maße miteinander zu verrechnen, also eine schlechte Wärmedämmung mit einer effizienten Heizanlage auszugleichen und umgekehrt. Die Hauptanforderungsgröße für Neubauten ist in der EnEV der Jahresprimärenergiebedarf in Abhängigkeit von der Kompaktheit des Gebäudes. Die EnEV stellt erstmals auch Anforderungen an den sommerlichen Wärmeschutz und ermöglicht die Berücksichtigung solarer Wärmegewinne.


 

03.03.2009 © Unternehmensgruppe-Hoppe